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zurück 26.10.2021

Swissfillon wechselt den Besitzer

ten23health, ein weltweit operierender Auftragsentwickler und -hersteller (CDMO), hat Ende Oktober die Übernahme der swissfillon AG mit Sitz in Visp bekannt gegeben. Swissfillon schliesst sich damit ten23health an und erweitert das integrierte Angebot für die Entwicklung von Arzneimitteln sowie die Herstellung von Fill-Finish für die bisherigen Kunden beider Unternehmen. Das Visper Unternehmen ist führend in der sterilen Abfüllung komplexer Pharmazeutika in innovative Behälter und Geräte.
 
Der 2013 gegründete Betrieb beschäftigt aktuell über 50 Mitarbeitende und ist ein spezialisierter Player im weltweiten CDMO-Markt. Die Anlagen von swissfillon sind seit 2018 von Swissmedic für den europäischen Markt und seit 2019 von der FDA für den US-Markt zugelassen. Das Unternehmen unterstützt derzeit eine Reihe von Kunden in klinischen und frühen kommerziellen Entwicklungsprogrammen.

Das kombinierte Geschäft von ten23health, dessen Hauptsitz sich in Basel befindet, und swissfillon wird ein integriertes Angebot für die Entwicklung steriler Arzneimittelprodukte und die Herstellung biopharmazeutischer Medikamente, anspruchsvoller Moleküle und Darreichungsformen bieten. Swissfillon soll dabei weiterhin unter der eigenen Marke operieren, die für erstklassige Schweizer Qualität und exzellentes Know-how steht. 

Prof. Dr. Hanns-Christian Mahler wird CEO der vereinten Unternehmen unter dem Dach von ten23health. Daniel Kehl, Gründer von swissfillon, wird auch künftig eine Schlüsselposition einnehmen und neue Infrastrukturprojekte leiten, die für die Weiterentwicklung des kombinierten Angebots von grosser strategischer Bedeutung sind. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.
 

Bündelung stärkt Marktposition
Daniel Kehl zur Übernahme: «Wir freuen uns darauf, ein Teil des Weltklasse-Teams von ten23health zu werden. Unsere profunde Expertise in der Herstellung steriler Arzneimittel für komplexe Pharmazeutika und der Fokus von ten23health auf die Entwicklung und Herstellung injizierbarer Behandlungen passen strategisch hervorragend zusammen. Durch die Bündelung unseres Know-hows werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen können.»

CEO Hanns-Christian Mahler kommentierte die Perspektive der künftigen Zusammenarbeit wie folgt: «Der sterile Abfüll- und Finishservice wird in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum erwarten. Die steigende Nachfrage wird durch die Ausweitungen der Entwicklungspipelines angetrieben, die komplexere grossmolekulare Produkte und Therapien umfassen, welche spezifisches Know-how sowohl für die Entwicklung als auch für die sterile Produktion erfordern.» 


Quelle: Medienmitteilung ten23health


 

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